Blockhausgarage 38 mm — 387 x 537 cm
Massivholz-Garage für Auto, Werkstatt und Lager — selbst aufbauen, jahrzehntelang nutzen
Dein Auto steht das ganze Jahr im Freien? Rost, Hagel und vereiste Scheiben kosten dich Nerven und Geld. Eine massive Blockbohlengarage schafft trockenen, sicheren Raum — ohne Betonbau-Preise.
Auf einen Blick
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Bauart: Blockbohlen-Garage, 38 mm Wandstärke
38 mm massive Fichte sind der Standard für dauerhaft stabile Einzelgaragen — dicker als günstige 28-mm-Schuppen, aber günstiger als 44/70-mm-Wohnblockhäuser.
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Außenmaße (L x B): 537 x 387 cm (Firstrichtung längs)
Ca. 20,8 m² Grundfläche. Innen ca. 4,95 m x 3,45 m — genug für ein Auto plus Regale an der Rückwand.
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Dachkonstruktion: 19 mm Massivholzbretter + Dachpappe (meist separat)
Die Dachbretter liegen auf massiven Sparren. Dachpappe oder Schindeln müssen meist dazugekauft werden — plane das Budget fest ein.
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Tür & Verglasung: Doppelflügeltür ca. 230 x 195 cm, Echtverglasung (ISO/Einfach)
Breite Durchfahrt erleichtert Einparken. Prüfe im Angebot, ob Isolierverglasung (Doppelverglasung) enthalten ist — bei 38 mm Wand oft Aufpreis.
✓ Was überzeugt
- Massive 38-mm-Bohlen — tragfähig, winddicht und optisch wertiger als Blech oder Kunststoff
- Große Doppeltür mit Lichtausschnitt — bequemes Einfahren auch bei schlechter Sicht
- Natürliches Holzklima — keine Kondenswassertropfen wie in Metallgaragen, schont Lack und Elektronik
- Flexible Nutzung — heute Garage, morgen Werkstatt, Hobbyraum oder Lager
- Selbstbau möglich — Nut-und-Feder-System lässt sich zu zweit an einem Wochenende stellen
✕ Beachte vor dem Kauf
- Keine Dämmung serienmäßig — 38 mm Holz allein dämmt wenig; für beheizte Nutzung muss nachgedämmt werden (Innenverkleidung + Dämmung)
- Dacheindeckung (Schindeln, EPDM, Blech) fast immer Zubehör — kalkuliere 500–1.200 € extra ein
- Fundament zwingend nötig — Punkt- oder Streifenfundament bzw. Betonplatte muss bauseits erstellt sein
- Baugenehmigung prüfen — in vielen Bundesländern bis 30–50 m² verfahrensfrei, aber oft anzeigepflichtig; Grenzbabstand beachten
- Holz unbehandelt — Erstanstrich (Grundierung + Lasur/Acryl) direkt nach Aufbau Pflicht, sonst Grauvergrauung & Rissbildung
Technische Daten
| Eigenschaft | Details |
|---|---|
| Wandstärke / Bohlenprofil
38 mm Nut+Feder ist das Minimum für eine dauerhaft verzugsfreie Garage. Dünner (28 mm) wellt sich bei der Breite; dicker (44 mm+) lohnt nur bei beheizter Nutzung.
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38 mm, 4-fach Nut & Feder |
| Außenmaße (L x B x H)
Firsthöhe ca. 260–270 cm, Traufhöhe ca. 210 cm. Prüfe exakte Maße im Datenblatt des Herstellers — sie variieren leicht zwischen Anbietern.
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537 x 387 x ca. 265 cm |
| Türöffnung (B x H)
Lichte Weite ca. 230 cm — Standard-PKW (ca. 180–190 cm breit) passen bequem. Spiegel einklappen nicht vergessen. Höhe 195 cm reicht für fast alle SUVs/Vans.
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ca. 230 x 195 cm (Doppelflügel) |
| Dachbelastung / Schneelast
Hersteller geben oft 75–100 kg/m² an. In schneereichen Lagen (z. B. Mittelgebirge, Alpenrand) statisch prüfen lassen oder Dach verstärkt bestellen.
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ca. 75–100 kg/m² (Herstellerangabe) |
| Holzart & Lieferzustand
Nordische Fichte, kammergetrocknet (ca. 16–18 % Restfeuchte), unbehandelt. Palettenware — Abladehilfe (Hubwagen/Stapler) vor Ort organisieren.
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Fichte, unbehandelt, kammergetrocknet |
Für wen lohnt sich diese Garage?
Familie Berger
Mit zwei Kindern, einem Kombi und zwei Lastenrädern war der Carport zu offen — Regen peitschte seitlich rein, im Winter kratzen war Standard. Die 387er Breite lässt den Kombi mittig parken, die Räder stehen trocken an der Seitenwand. Der Aufbau zu viert (zwei Erwachsene, zwei Teenager) hat an einem Samstag gereicht; der Sonntag war für den Erstanstrich reserviert. Jetzt parken sie morgens entspannt, ohne Eiskratzer in der Hand.
Mark, 52
Mark restauriert einen 70er-Jahre-Porsche — der braucht trockene, temperierte Luft, kein Kondenswasser am Lack. Die 38-mm-Bohlen puffern Feuchtigkeit spürbar besser als sein alter Wellblechschuppen. Er hat die Rückwand mit OSB beplankt, ein Regalsystem für Werkzeug angebaut und eine Infrarotheizung für Frosttage gehängt. Die große Doppeltür lässt den Porsche mit geöffneten Türen einfahren — kein Rangieren mehr. Für ihn ist die Garage Werkstatt und Vitrine zugleich.
Ehepaar Schmidt, 68
Das Wohnmobil (Länge 6,50 m) passt nicht ganz hinein — aber der vordere Teil mit Fahrerhaus und empfindlicher Elektronik steht trocken, das Heck ragt 60 cm unter den Dachüberstand. Das reicht, um Reifen, Dichtungen und Lack vor UV und Hagel zu schützen. Sie haben die Türöffnung um 10 cm nach oben versetzen lassen (Sonderwunsch beim Händler), damit die hohe Front haargenau reinpasst. Die Miete für eine fremde Halle (120 €/Monat) sparen sie nun komplett — die Garage rechnet sich in unter vier Jahren.
Lisa, 34
Lisa nutzt die Garage nicht fürs Auto — ihr Kleinwagen steht auf der Straße. Sie hat die Rückwand gedämmt, Rigips verkleidet, Strom und LAN gelegt und arbeitet dort als Grafikerin im „Gartenbüro“. Die 18 m² geben Platz für Schreibtisch, Drucker, Materiallager und ein Sofa für Pausen. Die große Tür dient im Sommer als Lichtfluter und Terrassenzugang. Für sie war der Preis pro Quadratmeter (ca. 180 €/m² inkl. Zubehör) unschlagbar gegenüber jedem Anbau — und sie kann die Nutzung später ändern, falls sich die Lebenslage wandelt.
Häufige Fragen
Brauche ich für diese Blockhausgarage eine Baugenehmigung?
In den meisten Bundesländern sind Gebäude bis 30–50 m² Brutto-Rauminhalt verfahrensfrei, aber oft anzeigepflichtig beim Bauamt. Die Grenze liegt meist bei 30 m² Grundfläche oder 75 m³ umbautem Raum — diese Garage mit ca. 21 m² Grundfläche und ca. 50 m³ Volumen fällt oft drunter. Prüfe aber zwingend die Landesbauordnung deines Bundeslands und den Bebauungsplan: Grenzabstände (meist 3 m), Dachform und Firsthöhe können eine Genehmigung erzwingen. Ein Anruf beim Bauamt vor Kauf spart späteren Ärger.
Was muss ich beim Fundament beachten — reicht ein Kiesbett?
Ein reines Kiesbett reicht nicht — die 38-mm-Bohlen brauchen einen ebenen, tragfähigen und feuchtesperrenden Untergrund, damit sich das Haus nicht setzt und die Türen klemmen. Standard ist eine Stahlbetonplatte (15–20 cm, bewehrt) oder Punktfundamente an den Ecken und unter den Wandmitteln plus Streifenfundament unter den Türschwellen. Wichtig: Eine PE-Folie (0,2 mm) als Sperrschicht unter der Platte, damit keine Feuchtigkeit aus dem Boden in die unterste Bohle zieht. Plane Fundamentkosten von 1.500–3.000 € ein, je nach Bodenbeschaffenheit und Eigenleistung.
Ist die Dacheindeckung im Lieferumfang enthalten oder muss ich sie separat kaufen?
Bei fast allen Anbietern dieser Preisklasse gehört nur die Dachkonstruktion (19-mm-Massivholzbretter auf Sparren) sowie oft eine Rolle einfache Dachpappe (Notdeckung) zum Lieferumfang. Eine dauerhafte Eindeckung — Bitumenschindeln, EPDM-Folie, Trapezblech oder Ziegel — musst du separat bestellen und montieren. Rechne mit 500–1.200 € Materialkosten plus ggf. Dachdecker, wenn du nicht selbst auf das 2,6-m-hohe Dach willst. Tipp: EPDM-Kautschukbahn (ein Stück, geklebt) ist für Flach-/Satteldächer die langlebigste DIY-Lösung.
KlarKompakt’s Meinung
Wenn du eine massive, optisch ansprechende Garage suchst, die du selbst aufbauen kannst und die jahrzehntelang hält, ist diese 38-mm-Blockhausgarage ein ehrliches Preis-Leistungs-Paket. Du bekommst echtes Holz, keine Blechdosen-Ästhetik, und ein Raumklima, das deinem Auto (oder deiner Werkstatt) guttut. Aber: Du kaufst einen Bausatz, kein schlüsselfertiges Gebäude. Fundament, Dacheindeckung, Anstrich, eventuell Dämmung und Genehmigung kommen on top — rechne realistisch 3.000–5.000 € Zusatzkosten ein. Wenn du das einplanst und zwei kräftige Hände fürs Wochenende organisierst, steht am Sonntagabend eine Garage, die besser aussieht und länger hält als jeder Fertigbeton-Kasten fürs Doppelte. Klar beraten. Kompakt gewählt.
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