Federscheiben DIN 137 Federst. A 10 mech. verzinkt mech Zn
Federstahlscheiben nach DIN 137 Form A für M10-Schraubenverbindungen. Die mechanische Verzinkung bietet zuverlässigen Korrosionsschutz und sichert Schraubenverbindungen gegen selbstständiges Lösen durch Vibration.
Auf einen Blick
- Produktart: Federscheibe DIN 137 Form A für M10
Genormte Sicherungsscheibe mit konkav-konvexer Form, die durch Federwirkung Schraubenverbindungen vibrationssicher macht. Passend für M10-Schrauben und Muttern.
- Oberfläche: Mechanisch verzinkt (mech. Zn)
Das mechanische Verzinkungsverfahren bringt eine gleichmäßige Zinkschicht ohne Wasserstoffversprödungsrisiko auf – ideal für hochfeste Schrauben ab Festigkeitsklasse 10.9.
- Funktion: Losdrehsicherung durch Federvorspannung
Beim Anziehen flacht die Scheibe sich ab und baut Vorspannkraft auf. Diese hält die Reibung zwischen Gewindeflanken hoch und verhindert selbstständiges Lösen bei Schwingungen.
- Einsatzbereich: Maschinenbau, Stahlbau, Fahrzeugbau
Standardbauteil für lösbare, vibrationsbeanspruchte Schraubverbindungen in Innen- und geschützten Außenbereichen. Nicht für dauerhaft feuchte/aggressive Umgebungen ohne zusätzlichen Schutz.
Kurz-Check: Auf den Punkt
Vorteile
- Normgerecht nach DIN 137 Form A – passgenau für M10-Verbindungen
- Mechanische Verzinkung ohne Wasserstoffversprödung – sicher für hochfeste Schrauben
- Einfache Montage, keine Spezialwerkzeuge nötig
- Kostengünstige Standardlösung für Losdrehsicherung
Nachteile / Zu beachten
- Begrenzte Wiederverwendbarkeit – Federvorspannung nimmt nach mehrmaligem Lösen ab
- Mechanisch verzinkt bietet weniger Korrosionsschutz als feuerverzinkt oder Edelstahl
Technische Daten & Highlights
| Norm | DIN 137 Form A (entspricht ISO 7089 / EN 1670) |
| Nennweite / Für Schraube | M10 (Innendurchmesser ca. 10,5 mm) |
| Außendurchmesser | ca. 18,5 mm |
| Dicke (ungefedert) | ca. 2,0 mm |
| Höhe (ungefedert) | ca. 3,2 mm |
| Material | Federstahl (z. B. 51CrV4 oder vergleichbar) |
| Oberflächenbehandlung | Mechanisch verzinkt, ca. 5–8 µm Schichtdicke |
| Federkennwerte | Nach DIN 137 geprüft (Prüflast, Durchbiegung, Dauerfestigkeit) |
Wann lohnt sich das?
Ideal für:
Wartung und Montage von Maschinen, Förderanlagen und Stahlkonstruktionen, wo Schraubverbindungen durch Erschütterungen nicht selbstständig lösen dürfen. Die Federscheibe ist der Standard für lösbare, vibrationsfeste Verbindungen bei M10.
Alternativen erwägen wenn:
Die Verbindung dauerhaft Feuchtigkeit, Streusalz oder chemischen Belastungen ausgesetzt ist. Dann bieten Edelstahl-Federscheiben (A2/A4) oder feuerverzinkte Varianten deutlich längeren Korrosionsschutz. Auch bei nicht lösbaren Verbindungen sind Sicherungsmuttern oft die bessere Wahl.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was bedeutet „Form A“ bei DIN 137?
Form A bezeichnet die normale Ausführung mit rechteckigem Querschnitt. Es gibt auch Form B (schwerere Ausführung, dickeres Material) für höhere Belastungen. Form A ist der Standard für allgemeine Maschinenbauanwendungen.
Kann ich die Federscheibe mehrfach verwenden?
Einmaliges Lösen und Wiederanziehen ist meist unproblematisch. Bei mehrmaligem Gebrauch nimmt die Federvorspannung durch plastische Verformung ab – die Losdrehsicherung wirkt dann nicht mehr zuverlässig. Bei sicherheitsrelevanten Verbindungen: neuwertige Scheibe verwenden.
Warum mechanisch verzinkt und nicht galvanisch?
Beim mechanischen Verzinken entsteht keine Wasserstoffversprödung – kritisch bei Schrauben ab Festigkeitsklasse 10.9. Galvanisch verzinkte Teile müssen nachbehandelt werden (Entwässern), was Zusatzkosten und Prozessrisiken bringt.
Reicht eine Federscheibe allein als Sicherung?
Für normale Anwendungen ja. Bei extremen Vibrationen, Sicherheitsanforderungen oder dynamischer Wechselbeanspruchung werden oft Kombinationen empfohlen: Federscheibe + Sicherungsmutter, oder Schraubensicherungslack, oder Nord-Lock-Scheiben.
Fazit & Empfehlung der Redaktion
Die Federscheibe DIN 137 Form A 10 mech. verzinkt ist der bewährte Standard für vibrationssichere M10-Schraubverbindungen im Maschinen- und Stahlbau. Mechanische Verzinkung macht sie auch für hochfeste Schrauben (10.9, 12.9) unbedenklich. Für trockene, geschützte Umgebungen die wirtschaftliche First-Choice – bei Korrosionsgefahr auf Edelstahl oder feuerverzinkt ausweichen.
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