Kratki Kaminofen Erik mit Sockel in verschiedenen Ausführungen 5,5 kW
Der Kratki Erik ist ein kompakter Stahl-Kaminofen mit integriertem Sockel, der durch seine große Panoramascheibe und wahlweise Stahl- oder Specksteinverkleidung modernes Design mit solider Heizleistung für kleinere bis mittlere Räume verbindet.
Auf einen Blick
- Produktart: Stahl-Kaminofen mit festem Sockel (Sockelofen)
Die Sockelbauweise hebt das Feuer auf angenehme Sicht-höhe und bietet oft Stauraum für Holzscheite direkt am Ofen.
- Nennwärmeleistung: 5,5 kW
Ideal dimensioniert für gut gedämmte Einfamilienhäuser oder große Einzelräume (ca. 50–100 m²) als Zusatz- oder Übergangsheizung.
- Ausführungen: Stahl schwarz, Speckstein, Sandstein (je nach Variante)
Die Wahl der Verkleidung beeinflusst Optik, Wärmespeicherfähigkeit und Preis – Speckstein hält die Wärme deutlich länger.
- Besonderheit: Große Panoramascheibe mit Scheibenspülung
Sorgt für freie Sicht auf das Flammenspiel und reduziert Rußanlagerungen durch vorgewärmte Verbrennungsluft an der Scheibe.
Kurz-Check: Auf den Punkt
Vorteile
- Kompakte Stellmaße durch Sockelbauweise – passt auch in Nischen
- Große Sichtscheibe für maximales Flammenerlebnis
- Wahlweise mit Speckstein für lange Wärmespeicherung nach dem Abbrand
- Externe Luftanschluss möglich (raumluftunabhängiger Betrieb für Niedrigenergiehäuser)
Nachteile / Zu beachten
- Reine Stahlausführung kühlt schneller aus als schwere Speckstein-Varianten
- Sockel ist fest verbaut – keine höhenverstellbaren Füße zum Niveauausgleich
- Bei 5,5 kW für große, schlecht gedämmte Altbau-Räume oft zu schwach als Soleheizung
Technische Daten & Highlights
| Nennwärmeleistung | 5,5 kW |
| Wirkungsgrad | ca. 80 % (herstellerseitig) |
| Brennstoff | Scheitholz (max. 33 cm Länge) |
| Rauchrohranschluss | Ø 150 mm (oben oder hinten) |
| Externer Luftanschluss | Ø 100 / 125 mm (für raumluftunabhängigen Betrieb) |
| Feuerraumauskleidung | Vermiculite / Schamotte (Modellabhängig) |
| Scheibenspülung | Ja (integriert) |
| Zulassung | CE / EN 13240, DIBt-Zulassung für raumluftunabhängigen Betrieb |
Wann lohnt sich das?
Ideal für:
Hausbesitzer moderner, gut gedämmter Gebäude (KfW 55/70), die einen raumluftunabhängigen Ofen suchen, der optisch im Wohnbereich steht und bei der Speckstein-Variante über Nacht Restwärme abgibt.
Alternativen erwägen wenn:
Der Raum groß und schlecht gedämmt ist – hier reicht 5,5 kW oft nicht als Hauptwärmequelle. Auch bei fehlendem Schornsteinanschluss in Sockelhöhe (nur Deckenanschluss) ist ein Ofen mit oberem Abgang ohne Zusatzbögen praktischer.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Ist der Kratki Erik für den raumluftunabhängigen Betrieb (DIBt) zugelassen?
Ja, der Erik verfügt über eine DIBt-Zulassung für den raumluftunabhängigen Betrieb. Der externe Luftanschluss (meist Ø 100 oder 125 mm an der Rückseite oder im Sockelboden) muss dafür fachgerecht an die Außenluftleitung angeschlossen werden.
Welchen Unterschied macht die Speckstein-Verkleidung gegenüber der reinen Stahlversion?
Speckstein hat eine hohe Wärmespeicherkapazität. Während der Stahlkörper schnell heizt und schnell auskühlt, nimmt der Speckstein die Energie auf und gibt sie über viele Stunden nach dem Abbrand gleichmäßig als Strahlungswärme ab. Das sorgt für ein ruhigeres Raumklima.
Fazit & Empfehlung der Redaktion
Der Kratki Erik ist ein solider, designstarker Sockelofen im Einstiegs- bis Mittelpreissegment, der durch große Scheibe, raumluftunabhängigen Betrieb und wählbare Verkleidungen (Stahl/Speckstein) überzeugt. Für moderne, gut gedämmte Häuser eine klare Empfehlung; in Altbau-Standardräumen sollte die 5,5-kW-Leistung kritisch geprüft werden.
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