ABL Wallbox EM4 Twin Controller
Die kompakte Doppel-Ladelösung für Zuhause & Gewerbe — 2× 22 kW, Lastmanagement & eichrechtskonforme Abrechnung ab Werk
Du hast zwei Elektroautos im Haushalt oder betreust einen kleinen Firmenparkplatz? Ein einzelner Ladepunkt reicht nicht, aber zwei separate Wallboxen sprengen Budget und Platz an der Hauswand.
Auf einen Blick
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Typ: Doppelladepunkt-Wallbox (Twin) mit Lastmanagement
Zwei unabhängige Ladepunkte in einem Gehäuse sparen Montageplatz und Installationskosten gegenüber zwei Einzelgeräten.
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Ladeleistung: Je 22 kW (3-phasig, 32 A) pro Steckdose
Volle Leistung für jedes Fahrzeug — bei gleichzeitiger Nutzung teilt der Controller die Hausanschlussleistung dynamisch auf.
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Zutritt & Abrechnung: RFID + MID-zertifizierte Zähler je Ladepunkt
Eichrechtskonforme Erfassung pro Ladevorgang — rechtssicher für Dienstwagen, Mieterstrom oder Flottenabrechnung.
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Schnittstellen: Modbus TCP, OCPP 1.6J, Ethernet, potentialfreier Kontakt
Einbindung in Heim-Energiemanagement (PV-Überschuss), Backend-Anbindung für Betreiber oder Steuerung per Smart Home.
✓ Was überzeugt
- Zwei volle 22-kW-Ladepunkte in einem Gehäuse — halber Montageaufwand, halbe Wandfläche
- Dynamisches Lastmanagement schützt die Haussicherung auch bei gleichzeitiger Volllast
- MID-Zähler pro Steckdose ermöglichen rechtssichere Abrechnung ohne Nachrüstung
- OCPP 1.6J & Modbus TCP machen die Box fit für PV-Überschussladen und Backend-Anbindung
- Robustes Polycarbonat-Gehäuse (IP54, IK10) hält Witterung und Vandalismus stand
✕ Beachte vor dem Kauf
- Kein festes Kabel — du brauchst zwei Mode-3-Ladekabel (Typ 2 auf Typ 2), die separat gekauft werden müssen
- Bei Hausanschlüssen unter 3×32 A (z. B. 3×25 A) erreicht die Box nie 2× 22 kW gleichzeitig — Lastmanagement regelt runter
- Einrichtung von OCPP/Modbus erfordert IT-Grundwissen oder Support durch den Installateur
Technische Daten
| Eigenschaft | Details |
|---|---|
| Ladeleistung pro Ladepunkt
Entscheidend für Ladegeschwindigkeit: 22 kW (3-phasig, 32 A) laden typische 60-kWh-Akkus in ca. 3 Std. — bei 11 kW (16 A) dauert es doppelt so lang.
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22 kW (3-phasig, 32 A) je Typ-2-Steckdose |
| Dynamisch aufteilbar bis Hausanschlussgrenze
Der Controller überwacht den Hausbezug per optionalen Zähler (Modbus) und drosselt beide Punkte so, dass die Hauptsicherung nie auslöst.
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| Gehäuse & Schutzart
Polycarbonat (Kunststoff) ist leichter als Metall, korrosionsfrei und IK10 schützt vor Vandalismus — wichtig für halböffentliche Stellplätze.
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Polycarbonat, IP54, IK10, UV-beständig |
| Zutrittskontrolle & Abrechnung
RFID-Karten (bis 500) für Zugriff; MID-Zähler je Punkt erfassen kWh eichrechtskonform — Basis für steuerfreie 0,30-€/kWh-Dienstwagenregel oder Mieterabrechnung.
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RFID (MIFARE/DESFire), 2× MID-Zähler (Eichrecht) |
| Schnittstellen & Protokolle
Modbus TCP für lokales Energiemanagement (PV-Überschuss), OCPP 1.6J für Backend-Anbindung (z. B. ChargeCloud, Virta), Ethernet (RJ45) für stabile Verbindung.
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Ethernet (RJ45), Modbus TCP, OCPP 1.6J, potentialfreier Kontakt |
Für wen lohnt sich die Twin-Lösung?
Familie Berger
Beide Partner fahren täglich 50 km zur Arbeit — morgens hängen zwei leere Akkus am Netz. Die EM4 Twin lädt beide über Nacht auf 100 %, während die Wärmepumpe läuft, weil das Lastmanagement die 3×32 A Hausanschluss nie überlastet. Kein Streit mehr, wer zuerst laden darf.
Thomas, 42
Als Fuhrparkverwalter eines 12-Personen-Betriebs braucht er eichrechtskonforme Einzelverbräuche für die 0,30-€-Dienstwagenregel. Die beiden MID-Zähler der EM4 Twin liefern genau das — ohne teure nachgerüstete Zählerkästen. Per OCPP bindet er die Box an das Backend an, RFID-Karten steuern Zugriff pro Mitarbeiter.
Ehepaar Schmidt
Sie vermieten vier Tiefgaragenplätze in ihrem Mehrfamilienhaus. Mit der EM4 Twin statten sie zwei Plätze aus, die MID-Zähler erfassen jeden Ladevorgang exakt. Über Modbus koppeln sie die Box an ihren PV-Überschuss-Controller — Mieter laden günstig mit Solarstrom, das Paar rechnet monatlich per kWh ab. Kein Papierkram, volle Transparenz.
Mark
Aktuell fährt er allein elektrisch, aber die Partnerin steigt nächstes Jahr um. Statt später eine zweite Box nachzurüsten, montiert er jetzt die Twin-Variante — der zweite Ladepunkt wartet inaktiv. Per Modbus koppelt er die Box schon heute an sein Home-Assistant-System: PV-Überschuss lädt das Auto, Reststrom geht in die Batterie. Wenn das zweite Auto kommt, ist alles ready.
Häufige Fragen
Können beide Autos wirklich gleichzeitig mit 22 kW laden?
Nur wenn dein Hausanschluss 3×32 A (oder mehr) liefert und keine anderen Großverbraucher (Wärmepumpe, Sauna) parallel laufen. Das dynamische Lastmanagement misst den Hausbezug per Modbus-Zähler und drosselt beide Ladepunkte so, dass die Hauptsicherung nie auslöst. Bei typischen 3×25-A-Anschlüssen teilen sich die Autos ca. 34 kW Gesamtleistung — also ca. 17 kW pro Fahrzeug.
Brauche ich für die Inbetriebnahme zwingend einen Elektriker?
Ja. Die EM4 Twin wird fest an 400 V / 32 A (5-polig) angeschlossen — das ist in Deutschland installateurpflichtig nach VDE 0100-722. Der Elektriker prüft auch, ob dein Zählerschrank die zusätzlichen Leitungen und den Lastmanagement-Zähler (Modbus) aufnehmen kann. Die parametrierung von RFID, OCPP und Lastmanagement übernimmt oft der Fachbetrieb oder du per Webinterface nach Anleitung.
Funktioniert die Box mit meiner PV-Anlage für Überschussladen?
Ja, über Modbus TCP. Dein Energiemanager (z. B. OpenWB, Home Assistant, Solar-Log, KNX-Gateway) liest den PV-Überschuss und sendet Sollwerte an die Wallbox. Die EM4 Twin setzt die Ladeströme pro Ladepunkt sekundengenau um. Wichtig: Der Modbus-Register-Map liegt der Anleitung bei — dein Integrator muss sie einmalig einrichten. OCPP 1.6J ist für Backend-Betrieb (z. B. öffentliche Abrechnung) gedacht, nicht für lokales PV-Management.
Video-Eindruck
KlarKompakt’s Meinung
Wenn du zwei E-Autos an einem Standort lädst — sei es privat, gewerblich oder als Vermieter —, ist die ABL EM4 Twin Controller die sauberste Lösung, die ich kenne. Du sparst dir die zweite Bohrlöcher-Serie, den zweiten Zählerschrank-Anschluss und die Diskussion, wer wann laden darf. Das Lastmanagement arbeitet im Hintergrund zuverlässig, die MID-Zähler liefern dir rechtssichere Daten ohne Nachrüstung, und mit Modbus/OCPP bist du für PV-Überschuss oder Backend-Anbindung zukunftssicher aufgestellt. Der Verzicht auf feste Kabel stört mich nicht — Mode-3-Kabel sind Verschleißteile, die man ohnehin alle paar Jahre tauscht, und du kannst Länge und Qualität selbst wählen. Einziger echter Haken: Wenn dein Hausanschluss nur 3×25 A hat, holst du nie 2× 22 kW raus — aber das ist Physik, kein Produktfehler. Für dich als Käufer bedeutet das: Klar beraten. Kompakt gewählt. Wenn du zwei Ladepunkte brauchst, nimm die Twin. Alles andere ist Stückwerk.
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