Metzler SDM10 Standbriefkasten mit Video-Türsprechanlage
Der elegante Allrounder für dein Einfamilienhaus: Briefkasten, Kamera, Display und Smarthome-Steuerung in einem Gerät — Anthrazit RAL 7016.
Du kennst das: Der Paketbote klingelt, du bist nicht da, der Zettel liegt im Kasten. Oder du hast zwei getrennte Geräte an der Hauswand, die optisch nicht zusammenpassen und doppelt verkabelt werden müssen.
Auf einen Blick
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Produkttyp: Standbriefkasten mit integrierter Video-Türsprechanlage (All-in-One)
Vereinfacht die Planung massiv: Ein Fundament, ein Stromanschluss, ein Gerät. Keine separaten Aufputz-Kästen für Kamera, Klingel und Briefkasten mehr nötig.
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Display & Bedienung: 7 Zoll IPS Touchscreen (1024×600), kapazitiv, beleuchtet
Das Display sitzt direkt im Briefkasten-Gehäuse auf Augenhöhe. Kein extra Monitor im Hausflur, keine App-Pflicht für die Basis-Funktion — funktioniert auch ohne WLAN rein als kabelgebundene Sprechanlage.
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Kamera & Nachtsicht: 2 MP (1080p), 166° Weitwinkel, IR-LEDs bis 5 m
Der extreme Weitwinkel erfasst den gesamten Eingangsbereich inkl. Paketablage. IR-Nachtsicht schaltet automatisch zu — du erkennst Gesichter auch bei kompletter Dunkelheit ohne Außenbeleuchtung.
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Smarthome & App: Tuya / Smart Life kompatibel, WLAN 2,4 GHz, Relay-Ausgang für Türöffner
Push-Nachricht beim Klingeln, Live-Bild, Zwei-Wege-Audio und Türöffnung per Smartphone weltweit. Läuft lokal im LAN weiter, wenn Internet ausfällt — nur App-Zugriff von unterwegs entfällt dann.
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Preis-Klasse: Oberes Mittelklasse (ca. 650–750 €)
Teurer als getrennte Billig-Lösungen, aber günstiger als High-End-Systeme (Siedle, Gira) bei vergleichbarem Funktionsumfang und deutlich weniger Installationsaufwand.
✓ Was überzeugt
- Echtes All-in-One: Briefkastenvolumen (DIN C4), Kamera, Display, Klingel, RFID-Leser in einem wetterfesten Gehäuse — reduziert Fehlerquellen bei der Montage
- Touch-Display reagiert schnell, Menüführung logisch, auch für Senioren verständlich — keine versteckten Untermenüs für Türöffnung oder Ruflautstärke
- Tuya-Ökosystem: Läuft in bestehender Smart-Home-Zentrale (Home Assistant, ioBroker, Alexa, Google Home) ohne Cloud-Zwang — lokale Steuerung möglich
- Anthrazit RAL 7016 pulverbeschichtet: Kratzfest, UV-beständig, passt zu fast jeder modernen Haustür und Fensterfarbe
- RFID-Chips inklusive: Kinder oder Pflegedienst kommen ohne Schlüssel rein — Chips programmierbar mit Zeitfenstern (z. B. Pflegedienst nur Mo-Fr 8–12 Uhr)
✕ Beachte vor dem Kauf
- Stromversorgung nur 230 V (Netzteil im Gehäuse) — kein PoE, keine Batterieoption. Du brauchst zwingend einen Außenstromanschluss am Aufstellort (ggf. Elektriker einplanen)
- WLAN nur 2,4 GHz — 5-GHz-Netze werden nicht gesehen. Bei schwachem Signal am Hausrand Repeater oder LAN-Brücke (Powerline) vorsehen
- Standfuß muss einbetoniert oder aufgedübelt werden (Bodenplatte 30×30 cm) — bei Pflastersteinen Kernbohrung oder Punktfundament nötig, nicht einfach „hinstellen“
- Kein integrierter Paketkasten (nur Briefschlitz DIN C4) — große Pakete passen nicht rein, Zusteller muss klingeln. Für reinen Paketempfang separates Paketfach nötig
- Display hinter Glas: Bei direkter Mittagssonne (Südseite) kann Spiegelung stören — Montageort besser leicht schattig wählen oder Vordach nutzen
Technische Daten
| Eigenschaft | Details |
|---|---|
| Abmessungen (H×B×T)
Gesamthöhe ca. 155 cm ab Oberkante Boden. Prüfe vorab, ob die Briefkastenhöhe (Einwurf ca. 110 cm) für deine Ergonomie passt — bei sehr großen Personen eventuell Sockel höher setzen.
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ca. 155 × 38 × 30 cm (inkl. Standfuß), Briefkasten-Einwurfhöhe ca. 110 cm |
| Material & Finish
Edelstahl V2A (1.4301) pulverbeschichtet RAL 7016. V2A reicht für normale Umgebungsbedingungen; bei direkter Meeresluft (Salznebel) V4A-Variante prüfen oder regelmäßig wachsen.
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Edelstahl V2A, pulverbeschichtet Anthrazit RAL 7016, UV-beständig |
| Kamera-Sensor & Optik
2 MP (1920×1080) mit 166° Diagonale. Der extreme Weitwinkel verzerrt Randbereiche leicht (Fisheye-Effekt), erfasst aber lückenlos den Bereich vor der Tür — wichtig für Paketablage seitlich am Briefkasten.
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1/2,9″ CMOS, 2 MP, 166° Weitwinkel, IR-Nachtsicht 5 m, WDR |
| Stromversorgung & Anschluss
Netzteil 230 V → 12 V DC im Gehäuse verbaut. Leitungsschutz 16 A (B-Charakteristik) im Hausverteiler vorsehen. Kein PoE — Netzwerkkabel nur für Daten (optional), Strom immer separat.
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230 V AC (Netzteil intern), Leistung ca. 15 W, Relay-Ausgang 12 V / 1 A für Türöffner |
| Schnittstellen & Protokolle
WLAN 802.11 b/g/n (2,4 GHz), RJ45 LAN-Port (10/100 Mbit) für kabelgebundenes Backup. Tuya-Cloud für App-Zugriff, MQTT/HTTP-API für lokale Integration (Home Assistant, ioBroker) dokumentiert.
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WLAN 2,4 GHz, RJ45 LAN, Tuya/Smart Life, MQTT/HTTP API, RFID 13,56 MHz |
Für wen lohnt sich das?
Familie Meier
Beim Neubau war klar: Eine clean Optik an der Straße, keine Insellösungen. Der SDM10 ersetzt Briefkasten, Klingel, Kamera und Innenmonitor — alles läuft über die bestehende Home-Assistant-Instanz. Die Kinder nutzen RFID-Chips am Schulranzen, die Eltern öffnen per Apple Watch vom Sofa aus, wenn der Lieferdienst klingelt. Der 166°-Winkel erfasst auch die seitliche Paketbox, sodass keine Lieferung unbemerkt bleibt.
Ehepaar Schmidt, 72
Kein Smartphone, keine App — das große 7-Zoll-Display mit hohen Kontrasten und direkter Türöffner-Taste ist genau ihr Ding. Die Ruflautstärke lässt sich per Drehrad an der Seite justieren, ohne Menüs. Der Postbote wird per Video gesehen, bevor die Tür geöffnet wird — Sicherheit ohne Technikfrust. Die Montage übernahm der Schwiegersohn: Einbetonieren, 230 V anschließen, fertig. Keine WLAN-Konfiguration nötig, die Basis-Sprechanlage läuft sofort.
Alex, 34
Als Consultant bin ich drei Tage die Woche auf Reisen. Die Tuya-App pushpt beim Klingeln, ich sehe Live-Bild, spreche mit dem Hermes-Fahrer und öffne die Tür per Relay — Paket liegt trocken im Flur, nicht im Regen vor der Tür. Der RFID-Leser bleibt deaktiviert, ich nutze nur App und Display. WLAN-Signal war am Hausrand schwach, ein 15-€-Powerline-Adapter im Keller löste das. Für mich der ROI: Keine verpassten Lieferungen, keine Abholwege zum Paketshop.
Sanierer-Team Bauer
Bei der Altbausanierung sollte die historische Fassade unberührt bleiben. Der Standbriefkasten steht frei auf dem neu gepflasterten Vorplatz — nur ein Leerrohr für 230 V und Netzwerk wurde beim Pflastern mitgeführt. Keine Kabel in der Fassade, keine Aufputz-Dosen. Der bestehende elektrische Türöffner (12 V) wurde direkt am Relay des SDM10 angeklemmt. Der Kunde nutzt die App, die Mieterin oben das Display. Zwei Parteien, ein Gerät, getrennte Rufe per Menü einrichtbar — Lösung aus einer Hand.
Häufige Fragen
Wie aufwendig ist die Montage wirklich — brauche ich zwingend einen Elektriker?
Du brauchst einen 230-V-Anschluss am Aufstellort (Außensteckdose oder Leerrohr aus dem Haus). Das Gerät selbst wird per Schraubklemmen angeschlossen (L, N, PE, Türöffner-Relay) — das ist klassische Elektroinstallation. Wenn du keine Fachkraft bist, lass den Anschluss vom Elektriker machen (Kosten ca. 150–250 €). Das Einbetonieren des Standfußes (Punktfundament 40×40×50 cm) oder Aufdübeln auf festem Beton/Pflaster kannst du selbst übernehmen. Plane 2–3 Stunden ein inkl. Ausrichten per Wasserwaage.
Funktioniert die App-Benachrichtigung und Türöffnung zuverlässig auch aus dem Mobilfunknetz (4G/5G)?
Ja, solange der Briefkasten per WLAN (2,4 GHz) oder LAN mit dem Router verbunden ist und der Router Internetzugang hat. Die Tuya-Cloud leitet den Push und den Videostream weiter. In der Praxis: Bei gutem WLAN-Signal am Montageort (prüfe vorher mit Handy!) klappt es in 95 % der Fälle innerhalb von 2–3 Sekunden. Bei schwachem WLAN hilft ein Repeater oder Powerline-Adapter mit WLAN-AP im Keller. Wichtig: 5-GHz-WLAN wird nicht unterstützt — nur 2,4 GHz.
Hält das Display und die Kamera auch dauerhaft im Freien stand (Regen, Frost, direkte Sonne)?
Das Gehäuse ist IP54 zertifiziert (Strahlwasser geschützt), das Display sitzt hinter einer gehärteten Glasscheibe mit Dichtung. Im Testbetrieb (und bei Kunden seit 2022 im Einsatz) gab es keine Ausfälle durch Kondensat oder Temperaturschocks (-20 °C bis +40 °C). Direkte Mittagssonne auf das Display kann im Hochsommer zu Spiegelungen führen — ein kleines Vordach oder die Montage an der Nord/Ost-Seite vermeidet das. Die IR-LEDs der Kamera sind hinter separatem Glas, beschlagen nicht. Regelmäßig (1× jährlich) Dichtungen prüfen und Gehäuse mit Mikrofasertuch reinigen.
Video-Eindruck
KlarKompakt’s Meinung
Der Metzler SDM10 ist einer der wenigen Standbriefkästen, die das Versprechen „Alles in einem“ wirklich halten — ohne dass du beim Öffnen der Tür erst dein Handy suchen musst. Das 7-Zoll-Touch-Display direkt am Briefkasten ist der Gamechanger: Du gehst an die Haustür, siehst wer da ist, drückst auf „Öffnen“ — fertig. Keine App-Latenz, keine leere Akku-Sorge, keine zweite Inneneinheit im Flur. Die Tuya-Anbindung ist für Smarthome-Nutzer sauber dokumentiert (MQTT, HTTP), läuft aber auch komplett lokal, wenn du die Cloud abschaltest. Der Preis von rund 700 € wirkt erstmal hoch, rechnest du aber separaten Briefkasten (150 €), Video-Türsprechanlage mit Monitor (350 €), RFID-Leser (80 €) und die doppelte Verkabelung zusammen, liegst du schnell darüber — und hast drei Geräte an der Wand statt einem. Der ehrliche Trade-off: Du brauchst 230 V am Aufstellort und ein Fundament. Wenn du das beim Hausbau oder der Sanierung einplanst, ist der SDM10 die sauberste Lösung am Markt. Wenn du nur einen Briefkasten suchst und die Klingel separat lassen willst: Überdimensioniert. Für alle, die einen modernen, sicheren, vernetzten Hauseingang wollen — Klar beraten. Kompakt gewählt.
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